Regelung der Gärtemperatur
Die Gärung ist ein stark exothermer Prozess. Ohne ausreichende Kühlung kann die Mosttemperatur über die optimalen Grenzwerte steigen, was zu einer Belastung der Hefe, zum Verlust flüchtiger Aromastoffe und zu einer verminderten Farbstabilität führen kann. Ein Glykolkühler für Weinkellereien sorgt dafür, dass die Temperaturen innerhalb enger Bereiche bleiben, sodass Önologen die Gärungsprofile unter vollständiger Kontrolle steuern können. Stabile Temperaturen wirken sich unmittelbar auf die Aromabeständigkeit, die Entwicklung des Mundgefühls sowie den Zeitpunkt der Nährstoffzugabe oder der Eingriffe in den Gärungsprozess aus.
Niedertemperaturverfahren (Kaltlagerung, Schnellkühlung, Stabilisierung)
Bei der Kaltmazeration muss der Most vor Beginn der Gärung bei niedrigen Temperaturen gehalten werden, um die Aromagewinnung zu fördern, ohne die Gärung vorzeitig einzuleiten. Die Schnellkühlung hingegen wird eingesetzt, um die Gärung rasch zu stoppen und so bestimmte sensorische Eigenschaften zu bewahren. Die Kaltstabilisierung erfordert konstante Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, um die Tartratausfällung zu fördern. Für diese Prozesse ist ein Kältemaschine erforderlich, die auch unter wechselnden Umgebungsbedingungen konstant und effizient niedrige Medientemperaturen liefern kann.
Fassreifung und Lagerstabilität
Langfristige Stabilität ist für die Reifung von Wein unerlässlich. Fasskeller und Lagerräume sind auf eine sanfte, aber konstante Kühlung angewiesen, um Temperaturschwankungen zu vermeiden, die zu vorzeitiger Oxidation oder mikrobiellen Veränderungen führen können. Industriekühlanlagen mit Leistungsregelung sorgen für die optimalen Bedingungen, die für eine ordnungsgemäße Reifung von Weinen erforderlich sind, und schützen so die Investition und die Qualität.